Bio-Lebensmittel nicht vom aktuellen Dioxin-Skandal betroffen
Erstellt von wl am Montag 10. Januar 2011
Liebe Kund/Innen,
auch wir von Landmanns Biomarkt sind besorgt um die Qualität der Nahrungsmittel in Deutschland. Allerdings sind wir überzeugt, dass bewusste oder fahrlässige Verunreinungen der in unserem Laden angebotenen Lebensmittel nahezu auszuschließen sind.
So haben uns alle unsere Großhändler umgehend versichert, dass die von ihnen gelieferten Waren zumindest gemäß der EG-Öko-Verordnung erzeugt wurden (was wir auch zu keiner Zeit bezweifelt haben). Diese Verordnung regelt u.a. im Detail die Herstellung und Verarbeitung von ökologischen/ biologischen Futtermitteln. So heisst es dort im Artikel 14:
“Die Tiere sind mit ökologischen/ biologischen Futtermitteln zu füttern. Die Futtermittel für die Tierhaltung sind hauptsächlich in dem Betrieb, in dem die Tiere gehalten werden, oder in anderen ökologischen/biologischen Betrieben im gleichen Gebiet zu erzeugen.”
Auch die deutschen Anbauverbände haben umgehend umfassende Erkärungen veröffentlicht:
Bioland betont ausdrücklich, das seine Richtlinien in der Futtermittelherstellung nur ökologisch erzeugte Pflanzenöle erlauben.
Naturland begründet, warum seine Betriebe nicht betroffen sind.
Demeter zitiert auf seiner Website Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft mit dem Statement “Im Öko-Landbau sind isolierte Fettsäuren, die im aktuellen Fall Quelle für die Kontamination von Futter mit Dioxin waren, nicht erlaubt. Unter den gesperrten Betrieben ist kein Bio-Betrieb.”
Und natürlich hat auch unser Bioeier-Lieferant Seepointerhof als Naturland-Mitglied uns und allen Kunden glaubhaft versichtert (siehe links oben – klicken auf das Bild liefert den lesbaren Text), vom Dioxin-Skandal nicht betroffen zu sein.



Bio zum Genießen

